Amulette


Ex-Voto (5)

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Exponat

2 Silberblechvotive aus Bayern: eines im Kreis (frühes 19. Jh.?), das andere als Zopf (ausgehendes 19. Jh.?) gewickelt.

 

- das linke Kind ist frontal dargestellt

 

- das rechte ist auf die rechte Seite ausgerichtet, die Haare unter einer Säuglingshaube versteckt - die Haube selber war Bestandteil von abergläubigen Ritualen...


Messingblech, versilbert.

 

„Immer noch spielen bis auf den heutigen Tag auch in der christlichen Kunst Symbole der Fruchtbarkeit eine gewisse Rolle. Kleine Figuren von Wickelkindern aus Wachs oder Silber und sogar Wachsdarstellungen der „Maria gravida“ oder die Kröte, aus rotem Wachs geformt – als Allegorie des Uterus – werden bei Wunsch nach einem Kind bzw. als Dank nach Erfüllung des Gebetes als Votivgabe dem Altar gereicht“ (Medizin und Kunst, 1994 München S. 25).