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Adenotom n. LA FORCE-STEVENSON














"Der Kopenhagener Arzt Hans Wilhelm MEYER (1824 — 1895) war dann der erste, der 1868 eine präzise Beschreibung der Rachenmandel lieferte. Er beschrieb anhand von zahlreichen Fällen die Zeichen und Symptome einer Hyperplasie der Rachenmandel so präzise, daß sie für jeden zu diagnostizieren waren. Er beschrieb eine Methode zur Adenotomie mit Hilfe eines Ringmessers, und erkannte auch die günstigen Folgen der Adenotomie für die Nasenatmung und für die Belüftung des Mittelohres. Zu seinen Ehren wurde 1898 auf dem Gefionplatz in Kopenhagen eine Statue errichtet".
hno.org/info/geschichte_hno.html

Die Rachenmandeln (Adenoïde) liegen weit hinten im Rachendach - am Übergang von der Nasenhöhle zum Rachen. Rachenmandeln und Gaumenmandeln sind als Teil des lymphatischen Rachenrings unter anderem für die Erregerabwehr und die Immunabwehr in dieser Region verantwortlich. Entsprechend häufig sind sie entzündet und sollten entfernt werden.
Rachenmandeln werden heutzutage in Vollnarkose entfernt, den entsprechenden Eingriff nennt man Adenotomie - das tägliche Brot der HNO-Fachärzte. Die Ausschälung wird über den mit einem Mundsperrer geöffneten Mund mit einem speziellen Instrument vorgenommen - dem Adenotom. Eine Wundnaht erfolgt bei dem nur wenige Minuten dauernden Eingriff nicht - daher die Gefahr von Nachblutungen.


Das hier vorgestellte Adenotom besitzt noch die altertümliche ungelochte Klinge - es gibt das Gerät heute nur noch mit der gelochten Klinge, bei der das Blut während des Eingriffes abfliessen kann, das Messer entsprechend fester über die Mandel geführt wird, ohne dass diese durch das Blut verschoben wird.

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www.finesurgical.com/Catalog/CatalogPages/TonsilInst8.htm


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